Skilike
Startseite Österreich Salzburger Land Grosseck-Speiereck – Mauterndorf/St. Michael

Grosseck-Speiereck – Mauterndorf/St. Michael

Salzburger Land 1095–2400m
Snowpark
Höhe 1095–2400m
Pisten-km 50 km
Lifte 10
Tagespass €61
Saison Dez–Apr
Betriebszeiten 09:00–16:30

Pistenübersicht

Blau

26 km (52%)

Rot

17 km (34%)

Schwarz

7 km (14%)

Skiroute

0 km

Gesamt: 50 km

Liftanlagen

2

Gondelbahnen

4

Sessellifte

4

Schlepplifte

0

Seilbahnen

Gesamt: 10 Lifte

6.2

Testbericht

Überschaubares, schneesicheres Skigebiet mit zwei Talorten (Mauterndorf & St. Michael), langen Talabfahrten und sehr starker Familien-Infrastruktur – eher ruhig statt Party.

Skifahren
7
Snowpark
4
Freeride
6
Familie
8
Après-Ski
5
Freizeit
7

Vorteile

  • Zwei Talorte als Einstieg, lange Talabfahrten und insgesamt sehr gute Orientierung
  • Schneesicheres Höhenband bis 2.400 m plus flächendeckende Beschneiung
  • Sehr familienfreundlich (Kinderland/Übungsbereiche, Skischulen, einfache Tagesstruktur)

Nachteile

  • Mit 50 km Pisten für „eine Woche nur hier“ eher begrenzt – Vielskifahrer wünschen sich oft mehr Umfang
  • Snowpark/Freestyle eher klein (Funzone) statt vollwertigem Park mit viel Line-Auswahl
  • Après-Ski insgesamt eher ruhig; wer Partyszene sucht, ist hier nicht im Kernziel

Zwei Einstiege, zwei lange Talabfahrten: Skitage mit klarer Logik

Grosseck-Speiereck ist eine kompakte Skischaukel im Lungau mit Einstieg wahlweise in Mauterndorf oder St. Michael. Zwei moderne Kabinenbahnen bringen euch in die Höhe – und am Ende des Tages stehen mit den Talabfahrten in beide Orte echte „Finale“-Runs auf dem Plan.

Das Gebiet bewegt sich grob zwischen 1.095 m und 2.400 m, bietet 50 km Pisten und wird von 10 Liftanlagen erschlossen – groß genug für mehrere Tage Abwechslung, ohne die Orientierung kompliziert zu machen.

Viel Blau/Rot, dazu ein paar sportliche Passagen: ideal für Genuss- und Fortgeschrittenen-Tage

Die Pistenverteilung ist angenehm ausgewogen: 26 km leicht, 17 km mittel und 7 km schwer. Damit funktioniert das Gebiet besonders gut für gemischte Gruppen (Einsteiger/Wiedereinsteiger + sportliche Fahrer), ohne dass sich jemand „fehl am Platz“ fühlt.

Als Signature-Run gilt die lange Abfahrt hinunter nach St. Michael (je nach Variante rund 8,5–9 km). Wer’s sportlicher mag, findet zusätzlich steilere Abschnitte sowie eine Trainings-/Rennpiste im Bereich Petersbründl.

Schneesicherheit ohne Gletscher: Höhe plus komplette Beschneiung

Einen Gletscher gibt es nicht, aber das Höhenband bis 2.400 m und die vollständige technische Beschneiung geben dem Skigebiet einen verlässlich planbaren Charakter – besonders im Vergleich zu vielen niedrigeren, waldnahen Alternativen.

Park statt „Big-Air“: Funzone für Basics und Abwechslung

Freestyle ist hier eher als Funzone/kleiner Snowpark gedacht: gut, um zwischendurch ein paar Runden mit einfachen Elementen zu fahren oder mit Kindern/Jugendlichen Abwechslung einzubauen. Für ein parkzentriertes Setup mit viel Line-Auswahl und großen Kickern ist das Angebot dagegen zu klein.

Freeride als Bonus: Geländeoptionen – aber keine Freeride-Destination

Abseits der Piste gibt es Tiefschnee- und Variantenmöglichkeiten, die dem Gebiet an guten Tagen eine zweite „Spiel-Ebene“ geben. Das ist ein Plus für fortgeschrittene Fahrer, ersetzt aber keine großflächige Freeride-Region; Lawinenlage und Sicht bestimmen hier besonders stark, was sinnvoll ist.

Familien sehr stark: Kinderland, Übungsbereiche und strukturierter Skitag

Familien profitieren von klaren Übungszonen und Kinderangeboten: Kinderland/Zauberteppiche, Skischul-Infrastruktur in beiden Talorten sowie Betreuungs- und „Spiel“-Bausteine, die den Tag planbar machen. Das ist eine der größten Stärken des Gebiets.

Ruhig im Ort, gemütlich am Berg: Après-Ski eher „Schirmbar“ als Club

Après-Ski ist vorhanden, aber nicht dominant: Im Talbereich gibt es u. a. eine Schirmbar und mehrere Restaurants/Hütten – insgesamt eher gemütlich als laut, passend zur Lungau-typisch ruhigen Ausrichtung.

Wintertage ohne Ski: Winterwandern, Schneeschuh, Rodel-/Flutlichtangebote

Für Nicht-Skifahrer oder Pausentage gibt es am Berg einen präparierten Winterwanderweg (als einfache, barrierearme Verbindung von Station zu Station beschrieben) sowie Schneeschuhmöglichkeiten. Ergänzend werden Flutlicht-/Abendangebote rund um Übungshänge bzw. Pistentouren kommuniziert – gut, wenn die Gruppe unterschiedliche Tagesrhythmen hat.

Detailbewertungen

Skifahren 7/10

Für ein mittelgroßes Gebiet angenehm abwechslungsreich (26/17/7 km blau/rot/schwarz) und durch zwei Talzugänge sehr unkompliziert. Lange Talabfahrten sind ein klares Highlight, insgesamt aber weniger „Kilometer-Wucht“ als in großen Skischaukeln.

Snowpark 4/10

Es gibt eher eine Funzone/kleinen Snowpark für Basics und Abwechslung. Für fortgeschrittene Parkfahrer ist das Setup in der Regel zu klein.

Freeride 6/10

Freeride funktioniert als Bonus: Es werden Gelände- und Tiefschneemöglichkeiten beschrieben, die an guten Tagen Spaß machen. Als eigenständige Freeride-Destination ist das Gebiet aber eher zu überschaubar – Sicherheitsplanung bleibt entscheidend.

Familie 8/10

Starke Familienausrichtung mit Kinderland/Zauberteppichen, Übungshängen und Skischul-Infrastruktur in beiden Talorten. Das Gebiet ist übersichtlich genug, um Treffpunkte und einfache Runden gut zu organisieren.

Après-Ski 5/10

Nach dem Skitag gibt es Hütten, Restaurants und eine Schirmbar – eher gemütlich als partyorientiert. Für einen lauten Après-Urlaub ist der Lungau insgesamt zu ruhig, für entspannte Abende passt es gut.

Freizeit 7/10

Winterwandern (präparierter Weg am Berg) und Schneeschuhoptionen sind ein echtes Plus für gemischte Gruppen. Dazu kommen Flutlicht-/Abendangebote im Umfeld des Skizentrums bzw. für Pistentouren.