Skilike
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Kreischberg Murau

Steiermark 868–2118m
Snowpark
Höhe 868–2118m
Pisten-km 43 km
Lifte 11
Tagespass €68
Saison Dez–Apr
Betriebszeiten 08:30–16:00

Pistenübersicht

Blau

17.5 km (41%)

Rot

16 km (38%)

Schwarz

9 km (21%)

Skiroute

0 km

Gesamt: 43 km

Liftanlagen

3

Gondelbahnen

3

Sessellifte

5

Schlepplifte

0

Seilbahnen

Gesamt: 11 Lifte

7.2

Testbericht

Kreischberg (Murau) ist ein überschaubares, aber sehr vielseitiges Skigebiet mit breiten Pisten (42 km) und starker Freestyle-DNA (Snowpark, Snakerun, Airbag).

Skifahren
7
Snowpark
9
Freeride
5
Familie
8
Après-Ski
7
Freizeit
7

Vorteile

  • Sehr starkes Freestyle-Angebot (Snowpark, Snakerun, Airbag-Training)
  • Breite, carvingfreundliche Pisten mit guter Mischung aus leicht–sportlich
  • Familienfreundliche Übungszonen plus viele Zusatzattraktionen (Tubing, Speed-/Rennstrecke)

Nachteile

  • Mit 42 km kein „Wochenlang-ohne-Wiederholung“-Gebiet; nach ein paar Tagen kennt man viel
  • Freeride eher punktuell (einige Hänge), nicht als Hauptziel für Tiefschnee-Reisen
  • Ohne Gletscher: Schneesicherheit hängt stärker von Wetter/Temperaturen ab (trotz Beschneiung)

Freestyle als Markenzeichen: Snowpark, Snakerun und Trainings-Infrastruktur

Am Kreischberg ist Freestyle kein Nebenprogramm: Der Snowpark liegt auf ca. 1.900 m an den Sunshine-Liften und ist mit Beginner- und Medium-Line so aufgebaut, dass sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene sinnvoll „sessionen“ können. Ergänzend sorgt eine Snakerun für Flow mit Wellen und Kurven – ideal, wenn in der Gruppe nicht alle den Park fahren wollen.

Für ambitioniertes Training gibt es zudem einen Lande-Airbag als Übungs-Setup, der den Kreischberg als Treffpunkt der Szene zusätzlich stärkt.

Breite Pisten mit klarer Logik: gut für „viel fahren“ in 2–3 Tagen

Mit 42 km Pisten in einem Höhenband von ca. 868 m bis 2.118 m ist der Kreischberg groß genug für mehrere abwechslungsreiche Tage, bleibt dabei aber angenehm übersichtlich. Der Pistenzuschnitt ist für viele der Hauptgrund, wiederzukommen: häufig breite Hänge (carvingfreundlich) und eine Mischung aus blau/rot/schwarz (17/16/9 km), wodurch sich der Tag gut steuern lässt – von gemütlich bis sportlich.

Die sportlichere Seite liegt vor allem rund um die Rosenkranzhöhe (höchster Punkt) mit mehreren schwarzen Varianten; wer eher entspannt unterwegs ist, findet besonders zwischen Gipfel und Mittelbereich viele passende Abfahrten.

Schneesicherheit: Nordhänge und starke Beschneiung statt Gletscher

Einen Gletscher gibt es hier nicht – die Absicherung kommt vor allem über Höhenlage, Exposition (viele nordseitige Bereiche werden häufig als Pluspunkt genannt) und moderne Beschneiung. In schneearmen Phasen ist das ein wichtiger Stabilitätsfaktor; insgesamt bleibt es aber ein Skigebiet, bei dem Wetter und Temperaturen (wie überall ohne Gletscher) mitspielen müssen.

Familienfreundlich, ohne Stress: Übungszonen plus „Fun & Action“

Familien profitieren von Übungs- und Kinderbereichen (u. a. Dino-/Themenzonen, Zauberteppich) und davon, dass man sich im Gebiet schnell wiederfindet. Praktisch: Wenn Kinder (oder Unsichere) die lange Talabfahrt noch nicht entspannt fahren, lässt sich der Weg ins Tal oft unkompliziert per Gondel lösen.

Neben dem Skifahren gibt’s viele kleine Motivations-Booster: Tubing (mehrere Bahnen), Speedstrecke und permanente Rennstrecke sind typische „eine Runde noch“-Angebote.

Freeride: ein paar Optionen – aber kein klassisches Powder-Revier

Für Freerider gibt es einige ungesicherte Tiefschneehänge im oberen Bereich, die eher als Ergänzung zum Pistenskifahren taugen als als eigenes Reiseziel. Wer ins Gelände will, sollte Lawinenlage/Absperrungen ernst nehmen; es gibt außerdem Kurs-/Guiding-Angebote der Skischule, die den Einstieg in Tiefschnee strukturiert (Sicherheitsfokus).

Après-Ski: talnah lebhafter, am Berg eher „Bar mit Aussicht“

Der Après-Ski konzentriert sich spürbar auf die Talstation (klassische Treffpunkte direkt nach dem letzten Run). Am Berg ist das Angebot eher „Sonnenterrasse/Bar-Atmosphäre“ – gut für Gruppen, die lieber früh anfangen und nicht zwingend bis tief in die Nacht durchziehen wollen.

Abseits der Piste: Winterwandern, Rodeln und eine Höhenloipe

Für Pausentage oder Nichtskifahrer gibt es am Berg geräumte Winterwanderwege, Rodel-Varianten (inkl. Bergaufrodeln als Spezialform) und eine Höhenloipe (2,5 km) auf rund 1.800 m, die durch Zirbenwald führt.

Detailbewertungen

Skifahren 7/10

42 km Pisten in einem übersichtlichen Layout, viele Hänge sind breit und angenehm zu fahren. Die Mischung aus 17 km blau, 16 km rot und 9 km schwarz passt für gemischte Gruppen; sportlicher wird’s rund um die Rosenkranzhöhe. Liftseitig wirkt das Gebiet insgesamt modern und komfortorientiert.

Snowpark 9/10

Der Snowpark ist ein klarer Schwerpunkt: Beginner- und Medium-Line, dazu Snakerun für zusätzlichen Flow. Mit dem Lande-Airbag gibt es eine Trainings-Infrastruktur, die man in dieser Form in klassischen Mittelgebirgs-/Regionalgebieten selten findet.

Freeride 5/10

Für Abwechslung gibt es im oberen Bereich einzelne ungesicherte Tiefschnee-Hänge, aber kein großflächiges, erschlossenes Freeride-Revier. Wer ins Gelände will, sollte sehr defensiv planen (Lawinenlage, Sperren) oder Angebote der Skischule nutzen.

Familie 8/10

Viele Übungs- und Kinderangebote (Themenbereiche, Zauberteppich) und ein gut strukturierbares Gebiet machen den Kreischberg familienfreundlich. Dazu kommen Tubing und weitere „Fun“-Stationen, die auch bei Skimüdigkeit funktionieren.

Après-Ski 7/10

Après-Ski ist vorhanden und konzentriert sich vor allem rund um die Talstation (klassischer Treffpunkt direkt nach dem Skitag). Am Berg ergänzen Bars/Restaurants mit Sonnenterrassen das Angebot – eher „entspannt mit Aussicht“ als reines Party-Resort.

Freizeit 7/10

Winterwandern (mehrere geräumte Wege), Rodelangebote und eine kurze, hoch gelegene Höhenloipe liefern sinnvolle Alternativen. Für Pausen- oder Mischprogramme reicht das gut aus, ohne dass der Ort zur reinen Wellness-/Shopping-Destination wird.